Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel: Mit dem Grünen Hahn zur CO2-Neutralität
basierend auf einer Pressemitteilung des Umweltnetzwerkes
23. Juli 2025 um 12:14:41
Am Freitag, 21. März hatte das Umweltnetzwerk Kirche Rhein Mosel e.V. gemeinsam mit dem Klimaschutzmanagement der Ev. Kirche im Rheinland zu einer Informationsveranstaltung zum „Grünen Hahn“ nach Andernach eingeladen. Vertreter aus 17 Kirchengemeinden waren in den Gemeindesaal der Ev. Kirchengemeinde gekommen.
Dr. Konstanze Ameskamp (Remagen) stellte das Umweltmanagementsystem Grüner Hahn in der überarbeiteten Version vor. Es kann für Kirchengemeinden eine große Hilfe sein, die mit den Klimaschutzgesetzen verbundenen Herausforderungen zu meistern: So will die Evangelische Kirche im Rheinland ab 2035 nur noch Gebäude betreiben, die netto treibhausgasneutral sind.
Die Erfahrungen mit dem „Grünen Hahn“ seien rundweg positiv: Die Methode hat sich bewährt. Mit der Zertifizierung erfahren die Gemeinden öffentlichkeitswirksam Anerkennung. Der Einführungsprozess fördert das Gemeindeleben: Neue MitstreiterInnen konnten gewonnen werden.
Rainer Preuß stellte den Weg dar, den die Trinitatisgemeinde in Bonn-Endenich beschritten hat. Als besonders hilfreich erwies sich, die Verbrauchsdaten systematisch zu erheben und in kurzen Intervallen zu kontrollieren. So konnten Schäden an der Technik zeitnah erkannt und behoben werden.
Das Umweltnetzwerk bietet Gemeinden, die den Weg zum Grünen Hahn beschreiten, kostenlos Unterstützung in Form eines Online-Coachings an. Das Coaching besteht aus sieben Modulen zu verschiedenen Schwerpunkten. Je Quartal gibt es ein Modul, bei dem praxisnah die anstehenden Aufgaben vorgestellt werden; anschließend bleibt genügend Zeit, diese zu bearbeiten. Zur Hilfe bei Problemen wird monatlich eine Online-Sprechstunde angeboten. Auf Fragen bekommt man schnell Antwort per E-Mail.
Teilnehmende und Organisatoren gingen mit einer sehr positiven Grundstimmung auseinander. Das Einführungsmodul fand am 3. Juni mit 22 Teilnehmenden statt. Das 2. Modul ist für den 9. September terminiert.
Auskunft bei Bernd Bodewing (E-Mail: bernd.bodewing@stadt.koblenz.de, Tel.: 0261/129 1529).
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