Der „Grüne Hahn“ kräht weiter in Neudietendorf
Umweltteam des Evangelischen Zentrums Zinzendorfhaus Neudietendorf
11. September 2025 um 08:37:46

Vom eigenen Ökostrom bis zum eigenen Klimawald: Das Umweltmanagement des Evangelischen Zentrums Neudietendorf setzt weiter Maßstäbe! Nun wurde es zum vierten Mal mit dem "Grünen Hahn" ausgezeichnet.
Die Botschaft von mittlerweile 14 Jahren Umweltmanagement: Umwelt und Nachhaltigkeit sind nicht nur Image- und Marketing-Themen, sondern handfeste Bestandteile des betrieblichen Gebäude- und Qualitätsmanagements – hoffnungsvolles Handeln, das Wirkung zeigt.
„Wir wollen uns mit Worten und Taten aktiv für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen“, so Frank Fehlberg, Studienleiter der Evangelischen Akademie Thüringen und zugleich Umweltmanagement-Beauftragter des Zentrums.
Umweltmanagement – keine harmlose „Umwelt-AG“
2013 erhielt das Zentrum als erste Einrichtung in Thüringen das kirchliche Umweltsiegel „Grüner Hahn“. Alle vier Jahre ist eine Rezertifizierung notwendig. Am 25.08.2025 stellte sich das Umweltteam um Frank Fehlberg dazu einer Umweltprüfung durch zwei externe Prüfer. Ziel der Prüfung war es, zu kontrollieren, ob die in den vergangenen vier Jahren aufgestellten Maßnahmen erfolgreich erfüllt sowie ein neues Vier-Jahres-Programm erstellt wurde. Im neuen Umweltprogramm des Evangelischen Zentrums ist vorgesehen, dem bisher durch das delegierte Umweltteam geführten Umweltmanagement eine eigene Planstelle im betrieblich tätigen Personal zuzuordnen.
„Auf Grund unserer überregionalen Bedeutung als Bildungszentrum der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) wollen wir im Umwelt- und Ressourcenschutz beispielgebend sein“, so Fehlberg weiter. Zum Beispiel wird der Elektroenergiebedarf des Evangelischen Zentrums überwiegend aus Ökostrom gedeckt, eine thermische Solaranlage auf den Gästehäusern liefert Energie zur Wassererwärmung, in den Büros wird auf eine umweltschonende und nachhaltige Arbeitsweise geachtet - etwa mit 100 % Recyclingpapier.
Neudietendorf hat Leuchtturmcharakter – auch durch den eigenen Klimawald
In den kommenden vier Jahren soll der "Zinzendorf Klimawald" weiter aufgeforstet werden. Der Klimawald entsteht in einem Waldstück der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, dessen Fichtenbestand durch Hitze, Trockenheit und den Borkenkäfer massiv geschädigt und größtenteils abgeholzt wurde. Das spendenfinanzierte Projekt basiert vor allem auf der Unterstützung der Mitarbeiter:innen des Evangelischen Zentrums - spenden können allerdings auch alle anderen!

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