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Ergebnisse der Mitgliederbefragung 2026

Christina Mertens, KirUm-Netzwerksprecherin

16. Juli 2026 um 09:39:41

Ergebnisse der Mitgliederbefragung 2026

Die Vertreterinnen und Vertreter unserer Mitgliedsorganisationen haben es bemerkt: Im Zeitraum vom 6. bis 20. Mai lief unsere Mitgliederbefragung 2026; 28 unserer rund 80 Mitglieder haben sich daran beteiligt: Dafür herzlichen Dank!

Diesmal ging es vor allem darum, welche praktische Bedeutung kirchliches Umweltmanagement für sie hat – insbesondere im Zusammenhang mit den gesetzlich vorgegebenen oder auch selbstgesetzten Klimaschutzzielen. Dazu hatten übrigens zwei Drittel der Antwortenden (19 bzw. knapp 68 %) ein Klimaschutzkonzept, ein knappes Drittel (9 bzw. 32 %) der Antwortenden sogar ein eigenes Klimaschutzgesetz, und die Hälfte (14 bzw. 50 %) hatte daneben oder darüber hinaus auch eigene Zielsetzungen wie z. B. Treibhausgasneutralität ihrer Gebäude bis zum Jahr 2030, 2035 oder 2045.


Um diese Ziele zu erreichen, planen etliche KirUm-Mitgliedsorganisationen eine deutliche Ausweitung des Umweltmanagements nach EMAS bzw. Grüner Gockel/Güggel/Hahn (GG/GH) in ihrem Verantwortungsbereich – aus unserer Sicht natürlich hocherfreulich! Das bedeutet allerdings nebenbei eine Verdoppelung des Bedarfs an kirchlichen Umweltrevisor*innen schon in den nächsten fünf Jahren.


Dies werden wir beim Netzwerktreffen am 23./24.09.2026 in Kloster Oberzell bei Würzburg (Anmeldung) konkreter diskutieren: Denn für die Ausbildung und Zulassung von bis zu 45 neuen GG/GH-Prüfer*innen in einem Kurs für das Jahr 2028 müssen wir bis spätestens Ende 2026 die inhaltlichen und finanziellen Rahmenbedingungen klären. Nur dann können entsprechende Beträge rechtzeitig in die Haushalte 2028 der Landeskirchen und Bistümer eingestellt oder auch Drittmittel eingeworben werden.


In Oberzell stellen wir die weiteren Ergebnisse und Auswertungen unserer Befragung ausführlich vor. In den inhaltlich-thematischen „Neigungsgruppen" am Nachmittag greifen wir sie auf, um auszuloten, inwieweit sich daraus künftige Arbeitsschwerpunkte im Netzwerk ableiten lassen. So stehen bereits jetzt einige Diakonie- und Caritasverbände im informellen Erfahrungsaustausch zur Energieberichterstattung (im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes nach DIN EN ISO 50001) und zu den Vorteilen eines EMAS-Zertifikats hierfür.

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